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Der Hilfsrahmen bildet das zentrale Verbindungselement zwischen dem Fahrgestell und dem Kühlaufbau. Er trägt nicht nur das Gewicht des Kühlaufbaus, sondern dämpft auch Stöße von Unebenheiten der Fahrbahn. Ist der Hilfsrahmen des Kühltransporters nicht fest mit dem Kühlaufbau verbunden, kann sich dieser bei plötzlichem Bremsen oder auf holpriger Strecke leicht verschieben.
Spezifikationen
| Komponenten | Querträger, Längsträger, Verbindungsplatte, Bolzen, Unterlegscheiben, Muttern. |
| Material | Aluminiumlegierung, verzinkter Stahl. |
| Länge | 4.2m, 6.8m, 9.6m, usw. |
Materialien für den Hilfsrahmen von Kühl-LKW
Aktuell sind galvanisierte Stahlstanzteile und Aluminiumlegierungsprofile die gängigsten Optionen. Jedes Verfahren hat seine eigenen Vorteile und eignet sich für unterschiedliche Anwendungsanforderungen.
- Stanzteile aus verzinktem Stahl: Eine kostengünstige und langlebige Wahl
Die Längs- und Querträger des Hilfsrahmens werden im Stanzverfahren aus feuerverzinkten Stahlblechen (Zinkschichtdicke ≥ 80 μm) gefertigt. Die Feuerverzinkung bildet eine dichte Zink-Eisen-Legierungsschicht auf der Stahloberfläche, die wirksam vor Korrosion durch Feuchtigkeit, Kondensation und Straßenschmutz während des Kühltransports schützt und Rostbildung verhindert.
- Aluminiumlegierungskonstruktion: Eine leichte und effiziente Wahl
Die Verwendung von Aluminiumlegierungen der Typen 6061 oder 5083 für den Hilfsrahmen macht diesen 40–50 % leichter als einen verzinkten Stahlhilfsrahmen gleicher Größe. Aluminiumlegierungen bilden auf ihrer Oberfläche auf natürliche Weise eine Oxidschicht (Al₂O₃), die sie in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit vor Korrosion schützt, ohne dass eine zusätzliche Verzinkung erforderlich ist. Ihre glatte, leicht zu reinigende Oberfläche verhindert, dass Rost zum Festfressen von Verbindungen führt, wodurch die Wartungskosten minimiert werden (Rostentfernung und Wartung sind praktisch überflüssig). Allerdings weist Aluminiumlegierung eine geringere Zugfestigkeit als verzinkter Stahl auf.
Anpassbare Strukturkonstruktion
Bei der Produktion und Modifizierung von Kühlfahrzeugen variieren Fahrgestellparameter wie Radstand, Querträgerabstand und Rahmenbreite je nach Marke und Modell erheblich. Um die Produktionseffizienz zu steigern und Kosten zu senken, werden Kühlwagenaufbauten üblicherweise mit standardisierten Abmessungen (z. B. 4,2 m, 6,8 m und 9,6 m) gefertigt. Bei einem starren Hilfsrahmen müsste für jedes Fahrgestell eine neue Form angefertigt werden, was nicht nur die Produktionszeit verlängert, sondern auch die Herstellungskosten deutlich erhöht. Die Entwicklung von anpassbaren Rahmenkonstruktionen ermöglicht die flexible Anpassung des Abstands zwischen den Hilfsrahmenquerträgern und somit die Verwendung eines einzigen Rahmens für verschiedene Fahrgestelle.

